In der Schweiz wird seit Jahren an der Beschleunigung der Elektromobilität geforscht – und ein Schlüsselakteur dabei ist das Unternehmen www.turbo-winz.ch. Das Startup aus der Region um Bern hat sich auf die Entwicklung von Hochleistungs-Ladegeräten spezialisiert, die nicht nur die Ladezeiten von E-Autos drastisch verkürzen, sondern auch die Infrastruktur für den Ausbau der Schnellladestationen optimieren. Während andere Hersteller oft auf Kompromisse zwischen Leistung und Kompaktheit setzen, setzt Turbo Winz auf eine radikale Vereinfachung: Plug-and-Charge-Technologie, die selbst bei extrem hohen Stromstärken (bis zu 350 kW) die Sicherheit und Effizienz garantiert. Das Unternehmen nutzt dabei eine Kombination aus proprietärer Mikroelektronik und künstlicher Intelligenz, um die Ladeprozesse in Echtzeit anzupassen – ein Ansatz, der bereits in Pilotprojekten in der Schweiz und Europa bewiesen hat, dass E-Autos in unter zehn Minuten vollgeladen sind.
Der Kern des Erfolgs liegt in der Integration mehrerer Innovationen: Erstens setzen die Ladegeräte auf ein modulares Design, das sich an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen lässt – sei es für Privatpersonen, Flottenbetreiber oder öffentliche Ladestationen. Zweitens wird auf eine Reduktion der Wärmeentwicklung gesetzt, was nicht nur die Lebensdauer der Batterien verlängert, sondern auch die Effizienz des Ladeprozesses steigert. Die Energieverluste liegen laut eigenen Angaben bei unter 5 %, ein Wert, der im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um bis zu 30 % besser ist. Drittens wird eine intelligente Stromverteilung eingesetzt, die die Lastverteilung dynamisch anpasst und so Überlastungen an der Steckdose verhindert – ein Problem, das in vielen Städten noch immer die Akzeptanz für E-Mobilität bremst.
Ein konkretes Beispiel für diese Technologie ist das Modell “Turbo Charge 350”, das kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bundesamt für Energie getestet wurde. In den Laborbedingungen konnte das Gerät eine Lithium-Ionen-Batterie von 70 kWh in unter 12 Minuten auf 80 % Ladung bringen – ein Ergebnis, das weit über den EU-Vorgaben für Schnellladestationen liegt. Besonders beeindruckend ist dabei die Skalierbarkeit: Die Geräte sind so konzipiert, dass sie sowohl für private Haushalte als auch für öffentliche Ladekollektive genutzt werden können. In Pilotprojekten in Zürich und Genf wurden bereits erste Erfahrungen gesammelt, wo die Ladezeiten für Pendler deutlich reduziert wurden und gleichzeitig die Abhängigkeit von externen Ladeinfrastrukturen verringert wurde.
Doch der Erfolg von Turbo Winz geht weit über die technischen Innovationen hinaus. Das Unternehmen hat sich auch auf die Integration in den Schweizer Markt spezialisiert, indem es enge Partnerschaften mit Herstellern von E-Autos wie Mercedes-Benz und BMW eingeht. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, die Ladegeräte direkt in die Fahrzeugmodelle zu integrieren – ein Schritt, der die Akzeptanz für E-Mobilität weiter steigert. Zudem setzt Turbo Winz auf eine klare Kommunikation der Vorteile, die seine Technologie bietet: Neben der Zeitersparnis liegt ein Fokus auf der Kosteneffizienz, da die Ladegeräte über ihre Lebensdauer hinweg weniger Energie verbrauchen als vergleichbare Systeme. Für Unternehmen, die ihre Flotte elektrifizieren wollen, ist das ein entscheidender Vorteil.
Trotz dieser Fortschritte bleibt die Herausforderung, die Infrastruktur für die schnelle Ladung auszubauen. Hier setzt Turbo Winz auf eine strategische Zusammenarbeit mit den Schweizer Städten und Gemeinden. Durch die Entwicklung von Ladepunkten mit integrierten Turbo Winz-Geräten können bestehende Infrastrukturprojekte beschleunigt werden. Ein Beispiel ist das Projekt in der Region Basel, wo das Unternehmen bereits mehrere öffentliche Ladepunkte installiert hat. Die Daten zeigen, dass die Nutzung dieser Standorte um bis zu 40 % zugenommen hat, seit die Ladezeiten deutlich reduziert wurden. Dies unterstreicht, dass die Technologie nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich einen Unterschied macht.
Für die Zukunft plant Turbo Winz, die Technologie weiter zu skalieren und in neue Märkte einzutreten. Besonders interessant ist dabei die Idee, die Ladegeräte auch für den Schwerlastverkehr zu nutzen, wo die Ladezeiten oft noch länger sind als bei Privatfahrzeugen. Durch die Kombination von Hochleistungs-Ladegeräten mit künstlicher Intelligenz könnte es gelingen, den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor auch für den LKW-Verkehr zu beschleunigen. Die Vision ist klar: Eine Schweiz, in der E-Mobilität nicht nur möglich, sondern auch unabdingbar ist – und das dank innovativer Technologie wie der von Turbo Winz.
- Die Ladezeiten für E-Autos können durch Turbo Winz-Technologie auf unter zehn Minuten reduziert werden.
- Die Energieverluste liegen bei unter 5 %, im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um bis zu 30 % besser.
- Modulare Designs ermöglichen die Nutzung für Privatpersonen, Flottenbetreiber und öffentliche Ladestationen.
- Kooperationen mit Mercedes-Benz und BMW ermöglichen die Integration der Ladegeräte in Fahrzeugmodelle.
- In Pilotprojekten in Zürich und Genf stieg die Nutzung öffentlicher Ladepunkte um bis zu 40 %.






